Sprachvisum für Thailänder

Thailänder/innen haben in Deutschland die Möglichkeit, ein Sprachvisum zu beantragen, welches zur Kategorie zustimmungsbedürftiger Einreisegenehmigungen gehört, in Abgrenzung zum bloßen Schengenvisum ( Besuchsvisum). Das Sprachvisum wird in der Form einer Aufenthaltsbewilligung erteilt und bedarf der Zustimmung des zuständigen Ausländeramtes. Die Bewerber müssen die Anmeldung eines Intensivkurses von mind. 20 Std/Wo nachweisen. Darüber hinaus ist die Sicherung des Lebensunterhaltes, ausreichendem Wohnraum und Nachweis einer Krankenversicherung für die Dauer des Aufenthaltes durch eine Verpflichtungserklärung oder durch Errichtung eines Sperrkontos zu belegen. Problematisch ist es oft, glaubhaft zu machen, dass kein dauerhafter Aufenthalt in Deutschland beabsichtigt wird ( Reiserückkehrbereitschaft). Darüber hinaus muss es auch nachvollziehbar sein, warum eine weitere Sprachausbildung angestrebt wird. Die Erteilung eines Sprachvisums steht im Ermessen der deutschen Behörden ( der Klageweg hat kaum Aussicht auf Erfolg). Die Ablehnung kann jede spätere Besuchsmöglichkeit erheblich erschweren.

Verlängerung des Sprachvisums

Das Sprachvisum wird in der Regel für die Zeit von drei Monaten erteilt, mit der Auflage, sich sofort nach Einreise beim zuständigen Ausländeramt zu melden. Danach erfolgt die Aufenthaltsbewilligung für ein Jahr. Nach Ablauf der Bewilligung besteht die Möglichkeit, um ein weiteres Jahr zu verlängern, Entscheidend hierfür ist der Grund, warum die Sprachausbildung unbedingt fortgesetzt werden muss.

Verpflichtungserklärung Download

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